Unter Bioabbaubarkeit versteht man den natürlichen Zersetzungsprozess organischer Materie durch enzymatische Wirkung der im Boden vorhandenen Mikroorganismen.

Abhängig von der Materialstärke zerfallen BIOPLAST-Produkte in weniger als 180 Tagen vollständig zu Wasser, Kohlendioxid und Biomasse. Sämtliche Biomasseüberreste sind vollkommen unschädlich für die Umwelt.

BIOPLAST-Materialien erfüllen internationale Normen, darunter die EN13432 sowie die ASTM6400 Norm.

Nicht alle biobasierten Kunststoffe sind auch biologisch abbaubar. Beispielsweise ist fermentativ gewonnenes PE (Green PE) größtenteils biobasiert und trotzdem chemisch identisch („drop-in”) mit fossilem PE. Aus diesem Grund ist es auch nicht biologisch abbaubar.

Oxo-Fragmentierung ist kein Bioabbau
Die Oxo-Fragmentierung sollte nicht mit zertifiziertem Bioabbau in einen Topf geworfen werfen. Bei der Oxo-Fragmentierung handelt es sich lediglich um die Fragmentierung nicht biologisch abbaubarer Kunststoffe zu mikroskopisch kleinen Partikeln unter der katalytischen Wirkung von Schwermetallzusätzen. Anders als beim Bioabbau kommt es zu keiner Verwertung durch Mikroorganismen, was dazu führt, dass fragmentierte Partikel in der Umwelt zurückbleiben.

Oxo-fragmentierbare Kunststoffe erfüllen keine einzige der Normen für biologisch abbaubare Kunststoffe. Weiterführende Auskünfte zum Unterschied zwischen oxo-fragmentierbaren und bioabbaubaren Kunststoffen finden Sie im europäischen Positionspapier zu Biokunststoffen.