Kartoffelstärke, unsere wichtigste Zutat

BIOPLAST-Materialien bestehen teilweise oder vollständig aus erneuerbaren pflanzlichen Ressourcen wie beispielsweise Kartoffelstärke, was fossile Ressourcen schont und beiträgt den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern.

Erste Erhebungen haben gezeigt, dass je nach Ausgangsmaterial, Erzeugnis und Anwendungsweise biobasierte Kunststoffe im Vergleich zu herkömmlichen Kunststoffen zu einer CO2-Verringerung zwischen 30 % und 70 % führen können.

Die von BIOTEC eingesetzte Kartoffelstärke verfügt über interessante Eigenschaften in Bezug auf Umwelt und industrielle Verwendung:

• GMO-Freiheit
• Keinerlei künstliche Bewässerung notwendig
• Kurze Transportwege dank regionaler Zulieferer

Doch wie steht es um den Nahrungsmittelverbrauch?
Auszug aus der Veröffentlichung der European Bioplastics zu erneuerbaren Ressourcen (sinngemäß übersetzt): Zur vollständigen Abdeckung der gegenwärtigen weltweiten Produktionskapazitäten für biobasierte Kunststoffe wäre eine landwirtschaftliche Anbaufläche von 286.000 Hektar notwendig, was ungefähr 0,02% der gesamten weltweit zur Verfügung stehenden urbaren Landfläche entspricht.

Eine von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hannover durchgeführte Forschungsstudie zeigt, dass selbst eine vollständige Umstellung der Kunststoffproduktion, deren Ausstoß gegenwärtig bei ungefähr 250 Millionen Tonnen pro Jahr liegt, auf biobasierte Kunststoffe nicht mehr als 5% der urbaren Landfläche in Beschlag nehmen würde.